Agility_Seminar_20081011_05_tNach langer Vorlaufzeit (der Termin für das Seminar stand schon im November letzten Jahres fest) war es am Wochenende des 11./12. Oktober 2008 endlich soweit: Das Seminarwochenende mit Silas Boogk.

12 Teilnehmer, aus allen Kategorien (A1-A3) hatten sich angemeldet. Diese wurden in zwei Gruppen zu jeweils 6 Teams aufgeteilt. Für jede Gruppe wurde jeweils 2 Stunden vormittags und 2 Stunden nachmittags einkalkuliert. Wir schafften es allerdings nicht, in diesem Zeitrahmen zu bleiben!!! Am Samstag hieß es statt dem "geplanten" Ende um 18:00 Uhr --> Feilen, Üben und Laufen bis 20:30 Uhr.

Silas stellte uns an jedem Tag jeweils einen Parcours mit kniffligen Stellen und zeigte uns die Ideallauflinie des Hundes auf. 


Daraufhin wurde erst in Sequenzen geübt: wie und wo  muss ich  wann sein, damit dem Hund die Ideallinie zweifelsfrei gezeigt werden kann. Da war Präzision gefragt, die Hunde sollten zentimetergenau ausgerichtet werden. Zur Krönung des Tages wurde dann der ganze Parcours gelaufen.  Ziel war es, dass auch das letzte Team den Parcours wiederholt mit Bravour schaffte.


Aber bis dorthin hieß es erstmal:

„das war nix, noch mal von vorn"
„probier's noch mal"
„das war schon ganz gut, noch mal auf Anfang"
„ gut, jetzt noch mal schön"
„noch mal schnell"
„willst du es noch mal machen?"  
„konzentrier dich, damit es schön wird"
„das geht doch noch schöner, ich zeig es dir noch mal"
„jetzt war es schön, probier noch mal ab Tunnel"
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Nach jedem Versuch war Silas zur Stelle und korrigierte unsere Laufwege. Die Sequenzen waren am Schluss so gefestigt, dass man das Gefühl hatte, sie im Schlaf bewältigen zu können.  Abends um 20:30 Uhr bei Flutlicht  war das mit dem „ich kann es jetzt im Schlaf" gar nicht mehr so abwegig....

Was mir auffiel: Silas hatte während des Seminars immer den Hund im Blick. Der Hund sozusagen als Indikator für das führtechnische Können des Läufers. Erst wenn der Hund wiederholt die Ideallinie fand war Silas zufrieden. Auch wenn sich dann noch so mancher A3-Läufer (z.B. meine Wenigkeit) anhören durfte, dass er an manchen Stellen nicht präzise genug führte, „...aber der Hund scheint sich darauf eingestellt zu haben.....lassen wir es mal so stehen" (Orginalton Silas).  
 


Sehr informativ war auch die Theorie: Silas gab einen kleinen Einblick wie er seine Hunde an Slalom, Kontaktzonen und Sprüngen aufbaut. Da viele von uns z.Zt. bzw. demnächst einen Junghund ausbilden wollen, waren wir für diesen Teil des Seminars sehr dankbar und wir werden sicherlich den einen oder anderen Tipp aufgreifen.

 

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Dass wir aber schlussendlich nur kleine Lichter im Agilityzirkus sind und es wohl auch bleiben werden, wurde uns dann beim abendlichen Training von Silas mit seine eigenen Hunden bewusst. Eine Demonstration von Rasanz, Perfektion und  Präzision die seinesgleichen sucht, uns blieb schlichtweg die Spucke weg.Wir haben Silas als sehr sympatischen und dabei grenzenlos geduldigen Trainer, aber auch absoluten Perfektionisten erlebt, der nimmermüde war uns immer und immer wieder den Idealweg aufzuzeigen. 

Wir hoffen, dass es Silas genau so gut gefallen hat wie uns und wir ihn im nächsten Jahr zu einer Wiederholung des Seminars bewegen können. Vielleicht können wir ihm dann zeigen, was wir alles gelernt und umgesetzt haben.....

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